„Lebe – Liebe – Lache“ beim Mädchenaktionstag Kusel: Spaß und gute Laune beim 14. Mädchenaktionstag

Ein Artikel von Bettina Hafner

„Lebe – Liebe- Lache“: Unter diesem Motto waren am 13. Mai 120 Mädchen zum Schulzentrum auf dem Roßberg gekommen, um dort Neues auszuprobieren.

Das Motto des Aktionstages für Mädchen ab 11 Jahren wurde durch Claudia Sommer-Stump bereits in der Einstiegsaktion aufgegriffen. Mit verschiedenen Fragen bezog die Theaterschauspielerin die Mädchen aktiv mit ein und diese konnten sich so schnell kennenlernen. Danach wurde es unruhig. Die Mädchen, die im letzten Jahr schon mit dabei waren, wussten, es geht an die Einteilung der Workshops. Nach ein, zwei hektischen Minuten war es geschafft, alle Mädchen hatten für den Start unter den 14 Workshops das Passende für sich gefunden.

Sportlich ging es in der Sporthalle des Schulzentrums zu. Zumba war hier im Angebot. Die Mischung zwischen lateinamerikanischen Rhythmen und Aerobic sorgten gleich für gute Laune bei den Mädchen. Nebenan konnten sie ihre Koordination und Geschicklichkeit beim Bewegungsparcours testen und Selbstbehauptung und Selbstverteidigung trainieren.

Währenddessen wurde in der Schulküche gebacken. Die Mädchen zauberten richtige Kunstwerke mit Cupcakes in Form eines Prinzessinnenkleides. Die eine oder andere Mutter dürfte sich bestimmt am darauf folgenden Muttertag sehr über ihr Muttertagsgeschenk gefreut haben.

Im Werkraum nebenan wurde eifrig der Hammer geschwungen und mit Garn Nagelbilder hergestellt. Auch die anderen kreativen Angebote fanden großes Interesse bei den Mädchen.

Gegen Ende der Workshops wartete eine wohlverdiente Stärkung auf alle Beteiligten. Und anschließend spielte die Mädelsband „Double XX feat. Schmiddi“ aus Zweibrücken live aktuelle Songs. Danach wurde bei der Abschlussdisco und einem „Sundowner“ an der Saftbar getanzt und gefeiert.

Der Mädchenaktionstag wird auch im kommenden Jahr wieder von der Initiative Mädchenarbeit im Landkreis Kusel veranstaltet, einer Kooperation zwischen dem Kreisjugendring, der Evang. Jugend, der Sportjugend, den Verbandsgemeinden Altenglan und Lauterecken-Wolfstein, der Kontaktstelle Holler, dem Haus der Jugend Kusel, dem Haus der Diakonie sowie dem Jugendamt und der Gleichstellungsbeauftragten der Kreisverwaltung Kusel.

Wochenblatt, 24.05.2017